Archiv der Kategorie: Heiligtum auf Rädern

Ein Heiligtum beim Tüv

Gütersloh. Von Friedrichshafen über Schönstatt nach Paderborn; Von Gemeindefesten über Nächte des Heiligtums bis hin zu Jubiläumsfeiern; Von Heiligen Messen über Taizé- Gottesdienste bis hin zu offenen Singabenden: Das Heiligtum auf Rädern bewegt nicht nur die Menschen, die es selbst bewegen, nein, dieses Kapellchen will mehr sein als ein Eye- Catcher auf den deutschen Autobahnen! „Ein apostolischeres Projekt hat Schönstatt in den letzten Jahren nur selten gesehen.“ bringt es Tobias Brehm, Diözesanleiter der SMJ- Trier auf den Punkt.Ende Januar dann das ernüchternde Urteil der Tüv- Untersuchung: Das Fahrzeug weist erhebliche Mängel auf, so das Resultat. „Es gibt Kostenschätzungen, dass die Reparatur zwischen 1000 und 1500 Euro kosten könnte.“ So Norbert Weweler, Besitzer des Anhängers und maßgeblicher Förderer des Projektes: „Technisch ist das eine lösbare Aufgabe, […] aber ich halte es einfach für wichtig, dass es gebetsmäßig unterstützt wird und dass die Gottesmutter auch Signale sendet, dass es letztendlich gewünscht wird.“

6. August 2010, Einweihungsmesse mit dem eigens aus Frohlinde angereisten Pfarrer Fechtelpeter. Über 20 Leute versammeln sich im und um den Rohbau des Heiligtums. Die Vorbereitungszeit und die vorangehende Projektwoche „Pimp my Shrine“ hatte nicht nur das nun fast fertige Kapellchen entstehen lassen, sondern neben der inhaltlichen Arbeit auch einen Mottosong und einen Videotrailer. In seiner Predigt geht Pfarrer Fechtelpeter vor allem auf einen Vortrag Pater Kentenichs in Rom 1965 ein: „Auf Felsen ist die Kirche aufgebaut […] Früher wurden die Völker eingeladen, ihrerseits den Weg zu suchen, zu finden zu diesem Felsen. Heute will dieser Felsen sich ständig bewegen. […] Dieser Felsen ist ein pilgernder Felsen. Er pilgert hindurch durch die Nationen, er pilgert hindurch durch die Zeiten und sucht selber Menschen, Seelen, ja lockt sie an, wartet also nicht bis sie von selber kommen.“  Dann, genau zum Zeitpunkt der Wandlung –  der Gottesdienst hatte außerplanmäßig um über eine Stunde verschoben werden müssen – erklingen die Glocken der naheliegenden Kirche: Der Engel des Herrn, Zufall!?

Wenige Tage später bricht die Gottesmutter am 14. August zu ihrer „Jungfernfahrt“ nach Schönstatt auf, zum Zeltlager der SMJ Paderborn. Ebenfalls ungeplant,  erreicht sie in den frühen Morgenstunden, am Hochfest Maria Himmelfahrt den Berg Sion. Das dreiköpfige „Himmelfahrtskommando“ kann nach einer ruhigen Fahrt zufrieden sein: „Jetzt gehen wir in die Vollen! Heiligtum bewegen! Kirche bewegen! Welt bewegen! Wir wollen schließlich die Kirche nicht im Dorf lassen!

Nahtlos an das Zeltlager reiht sich die Nacht des Heiligtums 2010 an. Hier kommt es das erste Mal mit vielen hundert jungen Schönstättern in Berührung, die an diesem Wochenende zusammen gekommen sind, um gemeinsam das Liebesbündnis zu feiern. „Sau coole Idee, …mal was Neues, was noch keiner gemacht hat!“ oder „Das Kapellchen ist echt ein Hit.“ Man ist sogar bereit, lokalpatriotische Züge in den Hintergrund zu stellen: „Auch wenn Paderborn außerhalb von Bayern/ Baden liegt, ist euch hier eine echt geniale Sache gelungen.“

Von Schönstatt aus hat das wohl schnellste Heiligtum der Welt mittlerweile viele verschiedene Orte besucht. Immer neu sind Schönstätter mit einem großen Anliegen und klarem Sendungsbewusstsein aufgebrochen, um Zeichen zu setzen.

Besonders erwähnenswert ist die Tour der SMJ Trier, die im Herbst letzten Jahres nicht nur in Süddeutschland Schönstatt zu den Menschen gebracht, sondern darüber hinaus auch grenzenüberwindend einen Abstecher nach Frankreich gemacht hat und sich zudem noch am Heiligtum selbst kreativ betätigten. „Die Studenten haben sich drei Wochen lang gefragt, woher dieses „Ding“ vor ihrem Wohnheim kommt. Ja, und für den ein oder anderen wurde aus dem Ding ein Heiligtum und ein Ort für die eine oder andere ruhige Minute.“ schreibt einer von ihnen im Gästebuch.

„Wir überwinden, in Dir verbunden, den Stillstand der Kirche, macht euch bereit!“ heißt es im Mottolied. Hinter dem Heiligtum steckt eine starke Symbolik. „Auf jeden Fall, dass Kirche nicht unbedingt etwas „Festgefahrenes“ sein muss, sondern, dass sie auch neue Wege gehen kann. Und dass sie zu den Leuten kommt und nicht bloß darauf wartet, dass sie zu ihr kommen.“ führt Max Kelle, seit Januar 2012 Diözesanleiter der SMJ Paderborn, aus.

„Das Heiligtum auf Rädern bringt wirklich was ins Rollen, denn es bewegt nicht nur sich, von Ort zu Ort, sondern es bewegt auch dich und mich.“ bestätigt Rainer M. Gotter, Marienbruder und Standesleiter der SMJ Deutschland.

Dass es nicht nur deutsche Schönstätter bewegt, sondern auch über Deutschlands Grenzen hinaus anspricht, davon zeugen die zahlreichen Gästebucheinträge, unter anderem aus Tschechien, Argentinien, Belgien, Chile, Polen, Kroatien, Spanien, Mexiko und Ecuador.

Sollte ein Heiligtum mit einer solchen Sendung in Stagnation verfallen? „Im Moment würde ich die Chancen für fifty- fifty halten. Es ist also genau so wahrscheinlich, dass es funktioniert, dass es weiterrollt, als auch, dass es eventuell dann einfach hier stehen bleibt und vielleicht noch ein Heiligtum auf Rädern ist, aber nicht mehr  in Bewegung.“ schätzt Norbert Weweler.

Die festgestellten Mängel betreffen den Auflaufweg, der zu groß sein soll, eine defekte Kennzeichenleuchte sowie eine nicht ausreichende Bremswirkung. Darüber hinaus sollen auch neue Räder her, die eine dauerhafte Gewichtsbelastung besser aushalten können.

Auf die Frage, wie optimistisch er sei, dass auch in Zukunft ein ominöses kirchenartiges Vehikel auf Deutschlands Autobahnen zu sichten ist: „Es muss eben auch A viel Geld in die Hand genommen werden und es müssen sich also auch Menschen finden, die bereit sind, mit anzufassen.“

Fleißige Hände immerhin lauern schon wieder darauf, sich für die MTA und ihr kleines Heiligtum stark zu machen. „Wir hatten gerade die Idee einen „SMJ- Power- Tag“ – oder wie man ihn auch nennen möchte – zu veranstalten“. Dabei sollen alle umliegenden SMJler – und gerne auch Gäste von außerhalb, wie Max betont – ihre Kräfte bündeln und eine „Rundumsanierung“ bis ins kleinste Detail vornehmen.

Eigentlich sind sich also alle einig: Das Heiligtum muss „gerettet“ werden. „Es muss fahren, sonst rostet es irgendwann fest.“ ist sich Max sicher und Rainer Gotter appelliert: „Sorgen wir mit, dass es weiter in Bewegung bleibt und wir durch das Heiligtum auf Rädern weiterhin bewegt werden.“

Dabei betont Norbert Weweler auch immer wieder, dass die Erhaltung des Projektes nicht nur eine finanzielle Sache ist, sondern ruft auch gezielt zur Gebetsunterstützung auf. „Denn ich halte das auch grundsätzlich für eine geistliche Sache und wenn das wirklich ein Anliegen der Gottesmutter ist, muss ich sagen: Gottesmutter, jetzt bist du dran!“

 

SMJ-Paderborn Spendenkonto:

Nr: 1022169100

BLZ: 478 601 25 (VB Gütersloh)

Verwendung: „Heiligtum auf Rädern“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Terminänderung: Maiandacht mit dem Heiligtum auf Rädern

Heiligtum auf Rändern bei der Einweihung

Heiligtum auf Rändern bei der Einweihung

An dieser Stelle eine ganz herzliche Einladung zu einer Maiandacht mit dem Heiligtum auf Rädern. Wie es in Gütersloh seit vielen Jahren Sitte ist, finden im Mai an unterschiedlichen Orten Maiandachten zu Ehren der Gottesmutter statt. Zum feierlichen Abschluss der Maiandachten läd der Pastoralverbund Gütersloh- Süd und die Schönstattgruppe Gütersloh herzlich ein!

Leider hat sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen: Die Andacht wird am 29. Mai um 19 Uhr beginnen und nicht in der Liebfrauenkirche sondern der Bruder- Konrad- Kirche in Gütersloh- Spexard stattfinden.

Die Schönstattgruppe Gütersloh

Heiligtum auf Rädern zurück in Gütersloh

Schönstatt. Nach fast einem halben Jahr am Haus der Familie in Schönstatt, kehrte das Heiligtum auf Rädern am vergangenen Sonntag wieder zu seinem Bauort nach Gütersloh zurück! Seit dem 15. September, als es zum 25-jährigen Jubiläum vom Haus der Familie zum zweiten Mal nach Schönstatt gekommen war, hat sich eine Menge getan. Bei der Jahreskonferenz

Ungewöhnlicher Anblick: Ein Passant fotografiert das Heiligtum vor der Pilgerzentrale

der SMJ Deutschland war es ein wichtiges Thema und wurde sogar mit dem Säulenpreis in der Kategorie Apostelsein ausgezeichnet. Auch eine endgültige Partitur des Mottoliedes wurde angefertigt und eine Internetpräsenz eingerichtet. Durch eine Leihgabe vom schönstättischen Haus Nazareth gehört nun auch eine Holzfigur des Erzengels Michael zur Ausrüstung der Kapelle.

Eine sehr positive Resonanz lässt sich auch anhand der Einträge in das Gästebuch des Heiligtums erkennen. Nicht nur aus den unterschiedlichsten deutschen Gebieten kamen gute Wunsche, Lob und nette Sprüche, sondern auch Gäste aus Chile, Argentinien, Spanien, Polen und Kroatien verewigten sich.

Heiligtum am Haus der Familie in Schönstatt

Und was kommt jetzt noch, fragen wir uns? „Zunächst einmal müssen einige Ausbesserungsarbeiten an der Kapelle vorgenommen werden“, so Zimmermeister Norbert Weweler, der maßgeblich an den Planungen und dem Bau des Heiligtums beteiligt gewesen ist. „Wie ein Hausherr eben auch nach dem Winter gucken muss, ob sein Haus in einwandfreiem Zustand ist.“ Doch vom „Stillstand der Kirche“(siehe Mottolied) ist nach wie vor nicht die Rede. Bereits am gleichen Tag, an dem es aus Schönstatt gerollt kam, wurde das Heiligtum in Rahmen eines Firmtreffens genutzt, um eine heilige Messe darin zu feiern.

Auch wenn konkrete Termine noch nicht in Sicht sind, so wird das Heiligtum in den nächsten Wochen im Raum Gütersloh noch einige Pilgerreisen erleben!

Gedenkfeier Wolfgang Nerlich – 50. Jahrestag

Wolfgang Nerlich

Wolfgang Nerlich

Bericht über

Wolfgang Nerlich
Gedenktag am 27. August 2010
im Schönstattzentrum Frohlinde

Den 50. Jahrestag des Todes von Wolfgang Nerlich aus Dortmund (+29.8.1960) nahm die Paderborner Schönstattfamilie zum Anlass, eines der profiliertesten Mitgründer des Frohlinder Schönstattheiligtums zu gedenken.

Wer ist Wolfgang Nerlich?

Die Schönstätter Marienbrüder betreuten in den fünfziger Jahren in der Pfarrei St. Josef in Dortmund-Nette ein Internat für Lehrlinge. Der aufgeweckte vierzehnjährige Wolfgang Nerlich (*2. Mai 1943) kam in Kontakt zu ihnen und nahm bereits Pfingsten 1957 an einer Tagung in Schönstatt teil. Einer Anregung von Herrn Marienbruder Johannes Blank folgend, führte er ab Juli in großer Treue bis zu seinem frühen Tode Tagebuch.

Josef Engling wurde sein großes Vorbild und inspirierte ihn zu einem intensiven religiösen Leben, zu dem nach und nach u.a. der tägliche Besuch des Eucharistischen Herrn im Tabernakel, die Schrift- und Schönstattlesung und das Gebet der Schönstatt-Horen gehörten.

Fundament für Frohlinde

Wach nahm er auch die besonderen Probleme um die Anerkennung des Frohlinder Heiligtums wahr und trug durch wöchentliche Besuche, sowie das eifrige Sammeln von Beiträgen für das Gnadenkapital der MTA zu ihrer Überwindung bei. Trotz dieses angestrengten Einsatzes blieb er als Lehrling der Bundes-Post, als Gruppenführer in der Pfarrei und für Schönstatt  immer der frohe, unternehmungslustige Junge und Freund. Unter Anleitung von Pater Josef Klein (Schönstatt) bereitete sich Wolfgang vor, dem „Mütterlein“(Sprachgebrauch wie Josef Engling) seine Blankovollmacht zu schenken und schon 1959 die Inscriptio-Weihe abzulegen. Bald war er auch ein treibender Motor im Kernkreis der norddeutschen SMJ. Auf seiner dritten Cambraifahrt fühlte er sich angeregt, wie Josef Engling als „Fundament für Frohlinde“ und für Schönstatt sein Lebensangebot zu machen.

Ein zweiter Josef Engling

Die Echtheit seines Strebens bezeugt der damalige Diözesanführer von Freiburg, Herr Berthold Gerber: „Wolfgang fiel mir auf durch seine Kompromisslosigkeit. Bei Aussprachen meldete er sich häufig zu Wort und warb in seiner harten, geschliffenen Sprache dafür, die dritte Gründergeneration müsse einen zweiten Josef Engling hervorbringen. Wolfgangs Worte und seine Frömmigkeit waren so echt und überzeugend, dass ich nach kurzer Zeit eine große Achtung vor ihm bekam. – Als ich ein Jahr später von seinem plötzlichen Tod erfuhr, erinnerte ich mich sofort an seine Forderung und es war mir klar, dass er sie als Erster erfüllt hat.“ Bereits vierzehn Tage nach seiner Cambrai-Fahrt musste Wolfgang Nerlich ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dort starb er am Tag darauf, Montagmorgen 29. August 1960, im Zuckerkoma. Zunächst wurde er auf dem Kath. Friedhof in Dortmund-Mengede beigesetzt. Die Schönstattfamilie holte seine Gebeine dann nach Ablauf der Ruhefrist 1991 nach Frohlinde, wo sie hinter dem Heiligtum (neben dem Josef Engling – Stein) beigesetzt wurden.

Erlöstes Christsein verwirklicht

Zum Gedenktag versammelten sich am Freitag, 27. August 2010, fünfundvierzig Teilnehmer aus der Schönstattfamilie und weiteren Besuchern des Heiligtums. Der Tag begann mit einer Eucharistiefeier in der Frohlinder Pfarrkirche, in der Pfarrdechant Meinolf Mika, Wiedenbrück, Wolfgang Nerlich als einen „normalen“ Jungen des Ruhrgebiets vorstellte, der in der Erziehungsschule der MTA erlöstes Christsein beispielhaft anstrebte und verwirklichte.

Zeitzeugen

Am Nachmittag berichtete zunächst Pater Franz Brügger (Schönstatt) als Weggefährte Wolfgangs über die geistigen Strömungen in der dritten Gründergeneration (Nachkriegsgeneration) der Schönstatt-Mannesjugend und wie sie gemeinsam mit O. Armbrust aus Speyer der Arbeit wichtige Impulse geben durften. Dabei war Wolfgang Nerlich immer mit tonangebend. Danach erzählten als weitere Zeitzeugen Hildegard Rybarczyk und Maria-Theresia Schmiemann als Mitschülerinnen und Nachbarskinder, Dieter Mundus (jetzt P. Gregor OSB in Nütschau) als Jugendfreund (telefonisch) und Hans-Josef Meininghaus als Gruppenmitglied in der SMJ von ihren Erlebnissen mit Wolfgang. In ihrem Glückwunschschreiben zum Festtag erinnerte Schw. M. Jannita Heinrichs, damals Jugendschwester der Schönstatt-Mädchenjugend des Ruhrgebietes, an ihren intensiven Kontakt zu Wolfgang Nerlich. Noch für den 28. August war ein geistiger Austausch des Trägerinnenkreises mit Wolfgang und der Mannesjugend geplant, wie es im Einsatz für Frohlinde weitergehen könne. Auch in ihrem Bemühen, den abwesenden Gründer (Milwaukee) besser kennen zu lernen, um für Frohlinde gründertreu handeln zu können, waren sie sich einig. So wurde schon damals der Grund für die spätere Namensgebung (1981) gelegt: Heiligtum der Gründertreue.

Das einzig wahre „Pilgerheiligtum“

Auch die junge Generation der Paderborner Schönstatt-Mannesjugend brachte einen originellen Beitrag zum Tag – ganz im Sinne Wolfgang Nerlichs. Die Gütersloher Gruppe um Martin Weweler (Diözesanleiter) und Michael Weweler hat das Heiligtum im Maßstab 1 : 3 nachgebaut und auf einem Auto-Anhänger als „Heiligtum auf Rädern – Kirche in Bewegung“ installiert. Das einhig wahre Pilgerheiligtum! Mitte August war das Heiligtum auf Rädern beim Zeltlager in Schönstatt und bei der „Nacht des Heiligtums“ anwesend. Nun stellten sie es auch am Nerlich – Gedenktag vor. Als Grundlagentext zitierte Michel Weweler aus P. Kentenichs Rom-Ansprache am 8.12.1965: „Wie sieht die Kirche heute sich selber? … Auf Felsen ist die Kirche aufgebaut. … Früher wurden die Völker eingeladen, ihrerseits den Weg zu suchen zu diesem Felsen. … Heute will dieser Felsen sich ständig bewegen. … Dieser Felsen ist ein pilgernder Felsen, sucht selber Menschen, wartet also nicht, bis sie von selber kommen. … Eine pilgernde Kirche.“

Wem also demnächst irgendwo auf der Autobahn ein Heiligtum in Bewegung erscheint… der darf seinen Augen ruhig trauen!