Archiv des Autors: Christoph Fechtelpeter

Gedenkfeier Wolfgang Nerlich – 50. Jahrestag

Wolfgang Nerlich

Wolfgang Nerlich

Bericht über

Wolfgang Nerlich
Gedenktag am 27. August 2010
im Schönstattzentrum Frohlinde

Den 50. Jahrestag des Todes von Wolfgang Nerlich aus Dortmund (+29.8.1960) nahm die Paderborner Schönstattfamilie zum Anlass, eines der profiliertesten Mitgründer des Frohlinder Schönstattheiligtums zu gedenken.

Wer ist Wolfgang Nerlich?

Die Schönstätter Marienbrüder betreuten in den fünfziger Jahren in der Pfarrei St. Josef in Dortmund-Nette ein Internat für Lehrlinge. Der aufgeweckte vierzehnjährige Wolfgang Nerlich (*2. Mai 1943) kam in Kontakt zu ihnen und nahm bereits Pfingsten 1957 an einer Tagung in Schönstatt teil. Einer Anregung von Herrn Marienbruder Johannes Blank folgend, führte er ab Juli in großer Treue bis zu seinem frühen Tode Tagebuch.

Josef Engling wurde sein großes Vorbild und inspirierte ihn zu einem intensiven religiösen Leben, zu dem nach und nach u.a. der tägliche Besuch des Eucharistischen Herrn im Tabernakel, die Schrift- und Schönstattlesung und das Gebet der Schönstatt-Horen gehörten.

Fundament für Frohlinde

Wach nahm er auch die besonderen Probleme um die Anerkennung des Frohlinder Heiligtums wahr und trug durch wöchentliche Besuche, sowie das eifrige Sammeln von Beiträgen für das Gnadenkapital der MTA zu ihrer Überwindung bei. Trotz dieses angestrengten Einsatzes blieb er als Lehrling der Bundes-Post, als Gruppenführer in der Pfarrei und für Schönstatt  immer der frohe, unternehmungslustige Junge und Freund. Unter Anleitung von Pater Josef Klein (Schönstatt) bereitete sich Wolfgang vor, dem „Mütterlein“(Sprachgebrauch wie Josef Engling) seine Blankovollmacht zu schenken und schon 1959 die Inscriptio-Weihe abzulegen. Bald war er auch ein treibender Motor im Kernkreis der norddeutschen SMJ. Auf seiner dritten Cambraifahrt fühlte er sich angeregt, wie Josef Engling als „Fundament für Frohlinde“ und für Schönstatt sein Lebensangebot zu machen.

Ein zweiter Josef Engling

Die Echtheit seines Strebens bezeugt der damalige Diözesanführer von Freiburg, Herr Berthold Gerber: „Wolfgang fiel mir auf durch seine Kompromisslosigkeit. Bei Aussprachen meldete er sich häufig zu Wort und warb in seiner harten, geschliffenen Sprache dafür, die dritte Gründergeneration müsse einen zweiten Josef Engling hervorbringen. Wolfgangs Worte und seine Frömmigkeit waren so echt und überzeugend, dass ich nach kurzer Zeit eine große Achtung vor ihm bekam. – Als ich ein Jahr später von seinem plötzlichen Tod erfuhr, erinnerte ich mich sofort an seine Forderung und es war mir klar, dass er sie als Erster erfüllt hat.“ Bereits vierzehn Tage nach seiner Cambrai-Fahrt musste Wolfgang Nerlich ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dort starb er am Tag darauf, Montagmorgen 29. August 1960, im Zuckerkoma. Zunächst wurde er auf dem Kath. Friedhof in Dortmund-Mengede beigesetzt. Die Schönstattfamilie holte seine Gebeine dann nach Ablauf der Ruhefrist 1991 nach Frohlinde, wo sie hinter dem Heiligtum (neben dem Josef Engling – Stein) beigesetzt wurden.

Erlöstes Christsein verwirklicht

Zum Gedenktag versammelten sich am Freitag, 27. August 2010, fünfundvierzig Teilnehmer aus der Schönstattfamilie und weiteren Besuchern des Heiligtums. Der Tag begann mit einer Eucharistiefeier in der Frohlinder Pfarrkirche, in der Pfarrdechant Meinolf Mika, Wiedenbrück, Wolfgang Nerlich als einen „normalen“ Jungen des Ruhrgebiets vorstellte, der in der Erziehungsschule der MTA erlöstes Christsein beispielhaft anstrebte und verwirklichte.

Zeitzeugen

Am Nachmittag berichtete zunächst Pater Franz Brügger (Schönstatt) als Weggefährte Wolfgangs über die geistigen Strömungen in der dritten Gründergeneration (Nachkriegsgeneration) der Schönstatt-Mannesjugend und wie sie gemeinsam mit O. Armbrust aus Speyer der Arbeit wichtige Impulse geben durften. Dabei war Wolfgang Nerlich immer mit tonangebend. Danach erzählten als weitere Zeitzeugen Hildegard Rybarczyk und Maria-Theresia Schmiemann als Mitschülerinnen und Nachbarskinder, Dieter Mundus (jetzt P. Gregor OSB in Nütschau) als Jugendfreund (telefonisch) und Hans-Josef Meininghaus als Gruppenmitglied in der SMJ von ihren Erlebnissen mit Wolfgang. In ihrem Glückwunschschreiben zum Festtag erinnerte Schw. M. Jannita Heinrichs, damals Jugendschwester der Schönstatt-Mädchenjugend des Ruhrgebietes, an ihren intensiven Kontakt zu Wolfgang Nerlich. Noch für den 28. August war ein geistiger Austausch des Trägerinnenkreises mit Wolfgang und der Mannesjugend geplant, wie es im Einsatz für Frohlinde weitergehen könne. Auch in ihrem Bemühen, den abwesenden Gründer (Milwaukee) besser kennen zu lernen, um für Frohlinde gründertreu handeln zu können, waren sie sich einig. So wurde schon damals der Grund für die spätere Namensgebung (1981) gelegt: Heiligtum der Gründertreue.

Das einzig wahre „Pilgerheiligtum“

Auch die junge Generation der Paderborner Schönstatt-Mannesjugend brachte einen originellen Beitrag zum Tag – ganz im Sinne Wolfgang Nerlichs. Die Gütersloher Gruppe um Martin Weweler (Diözesanleiter) und Michael Weweler hat das Heiligtum im Maßstab 1 : 3 nachgebaut und auf einem Auto-Anhänger als „Heiligtum auf Rädern – Kirche in Bewegung“ installiert. Das einhig wahre Pilgerheiligtum! Mitte August war das Heiligtum auf Rädern beim Zeltlager in Schönstatt und bei der „Nacht des Heiligtums“ anwesend. Nun stellten sie es auch am Nerlich – Gedenktag vor. Als Grundlagentext zitierte Michel Weweler aus P. Kentenichs Rom-Ansprache am 8.12.1965: „Wie sieht die Kirche heute sich selber? … Auf Felsen ist die Kirche aufgebaut. … Früher wurden die Völker eingeladen, ihrerseits den Weg zu suchen zu diesem Felsen. … Heute will dieser Felsen sich ständig bewegen. … Dieser Felsen ist ein pilgernder Felsen, sucht selber Menschen, wartet also nicht, bis sie von selber kommen. … Eine pilgernde Kirche.“

Wem also demnächst irgendwo auf der Autobahn ein Heiligtum in Bewegung erscheint… der darf seinen Augen ruhig trauen!

 

Hausbrief Schönstattzentrum Frohlinde

Logo Heiligtum Frohlinde

Da berühren sich Himmel und Erde

Liebe Paderborner Schönstattfamilie!
Liebe Freunde unseres Frohlinder Schönstattzentrums!

Ehe die Sommerferien beginnen, möchten wir Sie wieder einmal am Leben in unserem Schönstattzentrum Frohlinde teilnehmen lassen und auf ein Ereignis vorbereiten, das für uns alle wichtig und bedeutsam ist, weil es um das „Fundament der Wirksamkeit des Schönstatt-Heiligtums geht“.^

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Tag der Frau

 

Tag der Frau 2008

Tag der Frau

„Es muss noch mehr als alles geben – Hunger nach Gott“

Das war das Thema des diesjährigen Tag der Frau am 19. April 2008 am Schönstattzentrum Castrop-Rauxel-Frohlinde.

Trotz einer Überfülle von Angeboten in unserem Lebensalltag sind wir dennoch nicht zufrieden und suchen immer wieder mehr als alles, was zu haben ist. Letztlich suchen wir Gott.

Über sechzig Frauen interessierten sich für das Thema „Hunger nach Gott“. In einer gewohnt lockeren und verbindlichen Art und Weise erlebten die teilnehmenden Frauen diesen Nachmittag. Schwester Veronika zeigte in ihrem Referat die Sehnsucht der Menschen nach Gott auf und legte lebenspraktisch dar, wie es uns gelingen kann, den Hunger nach Gott zu stillen.

Je auf eigene Art und Weise konnten die Teilnehmerinnen das Gehörte verarbeiten: mit der Freundin, in stillen Momenten in der Kapelle oder durch einen Spaziergang durch das frühlinghafte Gelände.

Bei Kaffee und Kuchen knüpften die Frauen untereinander Kontakt und konnten auch hier ihre Gedanken zum Thema austauschen.

Dorothee Peter moderierte in ihrer frohen Art den Tag und dankte allen Frauen, die sich an diesem Nachmittag Zeit genommen haben.

Pfarrer Christian Ritterbach feierte am Ende des besinnlichen Tages in der Pfarrkirche mit allen Frauen und einigen Ehemännern, die ihre Frauen gern wieder in Empfang nahmen, die Eucharistie. Die von Teilnehmerinnen mitgestaltete, lebhafte und als wohltuend empfundene Hl. Messe rundete den harmonisch verlaufenen Tag ab.

Ja, es muss noch mehr als alles geben. Teresa von Avila brachte es auf den Punkt: „Gott allein genügt!“ Wenn wir Gott im Leben wahrnehmen, erleben, uns an ihn halten, haben wir alles.

Maria Schmiemann

Tag der Frau

Tag der Frau 2008

Tag der Frau

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 21. April 2007 am Schönstattzentrum Castrop-Rauxel-Frohlinde der Tag der Frau statt. 60 Frauen, junge und ältere, hörten der Referentin, Schwester Dr. M. Nurit zu, die das Thema: „Das Alltag nicht alltäglich wird“ lebenspraktisch darlegte. Geschmack am wirklichen Leben finden und daraus zur persönlichen Mitte zu finden.
Bei Kaffee und Kuchen knüpften die Frauen untereinander Kontakt und tauschten ihre Gedanken zum Thema aus. Dorothee Peter moderierte in ihrer lockeren Art den Tag und dankte allen, die an der Organisation beteiligt waren, mit einer wunderschön erblühten Rose.
Pfarrer Christian Ritterbach feierte am Ende des Tages in der Pfarrkirche mit allen Frauen und einigen Ehemännern, die ihre Frauen gern wieder in Empfang nahmen, die Eucharistie. Die von vielen Teilnehmerinnen mitgeschaltete, lebhafte und wohltuende hl. Messe rundete den Tag gelungen ab.
Gute Echos und zufriedene Gesichter signalisierten, dass die Frauen einen rundherum glücklichen Nachmittag erlebt hatten.
Das „Bonbon“ in XXL-Größe, das sich jede Frau mit nach Hause nehmen konnte, soll im Alltag den Geschmack auch sinnlich erfahrbar machen.
Auch 2008 wird der Tag der Frau wieder am Schönstattzentrum Castrop-Rauxel-Frohlinde stattfinden.

Rückblick – Jubiläumsfest – 50 Jahre Frohlinde

50 Jahre Schönstattheiligtum Frohlinde
„Da berühr(t)en sich Himmel und Erde“

Festzelt mit Altar

Heiligtum der Gründertreue in Frohlinde (Castrop-Rauxel) feierte Goldenes Jubiläum.
Ein Jahr intensiver Vorbereitung seit der Krönung der Gottesmutter im sog. Gründerzimmer des Zentrums ging am Samstag, 7. Oktober, zu Ende. Die letzten drei Wochen gemeinsamer Vorbereitung durch einen „Count-down-Kalender“, gestaltet durch die vielen Gliederungen der Schönstatt-Bewegung, hatte noch einmal auf das festliche Ereignis eingestimmt. Die Gottesmutter empfing die Besucher in Frohlinde im festlich geschmückten Heiligtum und in einem „spirituellen“ großen Festzelt: die Stirnwand schmückte ein großes Foto vom Innern der Kapelle und darüber ein Transparent mit dem Festtagsmotto, das Familie Peter künstlerisch gestaltet hatte.
Diözesanpräses Prälat Paul Kathke konnte schon am Morgen ca. 600 Teilnehmer begrüßen. Als am Nachmittag der Erzbischof von Paderborn Hans Josef Becker mit der Festmesse den Tag beschloss, war die Zahl inzwischen auf über 700 angewachsen. Dazwischen lag ein Tag voll wunderbarer Begegnungen mit der Gottesmutter, mit Freunden und Nachbarn und Stunden voller Dankbarkeit für „die erste Liebe“ zu unserem Heiligtum im Erzbistum Paderborn.
Alle saßen trocken im Festzelt und erfreuten sich an dem morgendlichen Lob und Preis durch eine Familiengruppe um Hildegard und Michael Volmert aus Herne, unterstützt durch Jugendliche aus der SMJ, die sich in das Programm mit einschalteten: in einem Wechsel von kleinen Szenen, Texten und Musik entstand vor den Augen der Festgemeinde eine originalgetreue Schönstattkapelle als Heiligtum für das Ruhrgebiet, wie es die Initiatoren vor 50 Jahren gewollt hatten.
Daran schloss sich die Begrüßung der Gäste und der Festgemeinde durch den Diözesanpräses an, der das Heiligtum als Gabe und Aufgabe, vor allem aber „Lebensmitteilung“ vorstellte.
Die Gäste aus Kirche und Politik legten ein glaubhaftes Zeugnis guter Nachbarschaft ab, indem sie die Kapelle als Bereicherung für die ganze Stadt bezeichneten, die wegen der täglichen Öffnung auch ständig Kontakt zum Himmel habe.
Den Schwerpunkt des Morgens bildete ein Referat von Monsignore Dr. Wolf vom Institut der Schönstatt-Diözesanpriester über „das Heiligtum als heiliger Ort“.
Der Referent verstand es, die Sehnsucht der Menschen nach heiligen Orten, von den Anfängen der alttestamentlichen Geschichte über die Wallfahrtsorte des Mittelalters bis hin zu den modernen Marienerscheinungsorten der Gegenwart als Ursehnsucht nach Begegnung mit Gott darzulegen. Mit Blick auf das einzigartige Charisma der Gründung Schönstatts lenkte er das Interesse der Zuhörer auf die Gnaden des Heiligtums. Er machte deutlich, dass unser Heiligtum kein Museum sei, sondern ein Ort, wo Entscheidungen fürs Leben fallen und apostolische Initiativen ausgehen.
Den Farbtupfer des Morgens malten Frauen und Mütter durch eine choreografische Umsetzung des Festmottos „Da berühren sich Himmel und Erde“ mit Beiträgen aus Texten, Musik und Tanz. Im Anschluss daran verteilten sie an alle Festteilnehmer selbstgebackene Plätzchen in Form eines Heiligtums und forderten mit den Worten des Gründers auf: „Esst die Liebe zum Heiligtum.“
Die Mittagspause wurde nicht nur zum „Essen des Heiligtums“ genutzt, sondern auch zur Wahrnehmung vielfältiger Angebote, wie einer Krug-Meditation, Erfahrungen mit dem Pilgerheiligtum bis hin zu einer Präsentation der SMJ über ihr Zeltlager und „50 Jahre Heiligtum Frohlinde“ und einem Basar und Losverkauf. Selbst die Sonne hatte es sich inzwischen überlegt und schien wärmend auf Besucher und Zelt.
Den Höhepunkt des Tages bildete zweifellos die Festmesse am Nachmittag mit dem Erzbischof, dem Chor von St. Lambertus Castrop-Rauxel unter Leitung von Frau Martina Schlak und Herrn Linnerz am Keyboard.
Beeindruckend die Predigt des Bischofs über Maria als Mutter der Freude und der Hoffnung. Zur Freude vor allem der Mütter hatte er offensichtlich den „Count-down-Kalender“ und die Fürbitten vorher verinnerlicht, so dass er Sätze unseres Vaters und Gründers zum Ideal der Frauen und Mütter über die Monstranz zitieren konnte.
In einem originellen Gabengang mit Fürbitten trugen die Vertreter verschiedener Gliederungen Fotos der erneuerten Symbole des Heiligtums zum Altar.
Zum Schluss bedankte sich Rektor Chr. Fechtelpeter beim Erzbischof und bei allen Helferinnen und Helfern des Tages, vor allem bei der Gottesmutter.
Danach ging es in einem feierlichen Festzug in Prozession zum Heiligtum, wo alle gemeinsam das Liebesbündnis erneuerten, der Erzbischof einige neue Pilgerheiligtümer segnete und noch einmal der Festtagssong mit einem neuen Text über das Heiligtum als Gnadenort erklang.
Als dann einige Hundert Luftballons von den Jugendlichen an die Teilnehmer verteilt zum Himmel stiegen und unserer Festfreude Ausdruck verliehen, „da berührten sich Himmel und Erde.“
Von einer Reporterin der Ruhr-Nachrichten nach seinen Eindrücken vom Tag befragt, konnte der Moderator nur noch erschöpft, aber glücklich den Gründer -leicht abgewandelt- zitieren: „Mit Maria gelingt es leichter, dem ´Festtag´ eine Seele zu geben.“

Verabschiedung von Schw. M. Gisa Jeiler

Innenansicht des Heiligtum Frohlinde

Schönstatt-Heiligtum Frohlinde

Verabschiedung von Schw. M. Gisa Jeiler als Hausleiterin (27. 4. 1999 – 28. 9. 2004) des Schönstattzentrums und Oberin der Schwesternfiliale.
Der Wechsel in der Hausleitung im Schönstattzentrum und der Oberinnenwechsel in unserer Filiale ist Anlass zu einem Überblick über wichtige Ereignisse der vergangenen fast sechs Jahre im Schönstattzentrum.
Als Schwester M. Gisa Jeiler Ende April 1999 kam, waren wir im Zentrum gerade mitten in der Umbauphase von 1998 – 2001. Der Eingangsbereich war neu gestaltet und einladender geworden, die Sakristei verlegt. Jetzt stand noch die Renovierung des Dachgeschosses an. Da konnte Schwester Gisa ihre reichen Erfahrungen aus der Arbeit in Münster Mariengrund einbringen. Sie bewahrte uns davor – wie geplant – die Schlafsäle nur zu renovieren. Auf ihren Rat hin haben wir sie zu Einzel- und Doppelzimmern umgebaut. Das hat sich inzwischen als wirklich gute Lösung bewährt.
In ihre Zeit fiel auch die notwendige Umstellung des Küchenbetriebes auf die Zulieferung durch Großküchen und die neue Arbeitsverteilung von freien Mitarbeitern und Hilfskräften auf der Basis des Minijobgesetzes. Ihr Sachverstand wird uns an vielen Stellen in der Hausverwaltung fehlen.
Auf die inzwischen gute Frohlinder Tradition eines herausragend schönen Blumenschmucks im Heiligtum und einer bemerkenswert einladenden Atmosphäre des Hauses, wie auch seines gepflegten Äußeren hat Schw. Gisa viel Zeit und Kraft verwandt. Ihrem großen Einsatz gilt unser besonderer Dank!
Ihre Nachfolgerin:
Schw. M. Roswithe Brechmann
(30. 9. 2004)
Die neue Hausleiterin und Oberin der Schwesternfiliale Schw. M. Roswithe Brechmann ist in Frohlinde bereits sehr gut bekannt. Sie kommt aus der Bewegungsarbeit und hat das Sekretariat der Frauenliga im Haus Marienland und die Bildungsarbeit der Frauenliga von Schönstatt aus über viele Jahre inspiriert.
Nach dem Weggang unserer Wallfahrtsschwester M. Jannita Heinrichs hat sie die Gestaltung der Wallfahrtstage in Frohlinde übernommen.
Zusätzlich zu ihrer neuen Aufgabe bleibt ihr die Betreuung der Frauenliga in den norddeutschen Diözesen von Frohlinde aus.